Der MOA-Nachrichtendienst hat in Erfahrung gebracht, dass ein Mitglied unserer Organisation von einem zwielichtigen Subjekt ausereuropäischer Herkunft VOL-le CAN-ne unter fadenscheinigen Vorwänden, die eindeutig die gesetzlich geregelte Meinungsfreiheit der Bundesrepublik Deutschland in Frage stellen, auf offener Straße in einen agressiven Konflikt verwickelt worden ist. Unter Androhung körperlicher Gewalt musste das hilflose Opfer schließlich gedemütigt von Dannen ziehen. Diese Mißachtung sowohl wichtiger demokratischer Grundprinzipien als auch zivilisierter europäischer Gesellschaftsnormen können wir genausowenig hinnehmen wie wir tolerieren können, dass brave bundesdeutsche Bürger auf offener Straße um ihre Gesundheit fürchten müssen. Leider können wir uns nicht um alles kümmern, doch da an diesem Vorfall ein MOA-Mitglied betroffen war, sehen wir uns gezwungen, ein öffentliches Appell an den Initiator dieses barbarischen Konfliktes zu richten.

Im Namen der MOA fordere ich als Verteidigungsminister die besagte Person auf, jegliche Streitigkeit sowie jeden agressiven Akt gegen Mitglieder der MOA zu unterlassen. Andernfalls sehen wir uns gezwungen, mit den selben Waffen zurückzuschlagen. Die MOA würde es sehr bedauern, auf solch niederes Niveau herabsteigen zu müssen, doch wenn mit Worten nichts erreicht werden kann, müssen Taten folgen.

Der MOA-Verteidigungsminister verkündet dies mit dem vollen Einverständnis des Hohen Rates der MOA und weist ausdrücklich darauf hin, dass Gewaltakte NICHT in unserem Interesse stehen, wir aber gewillt und bereit sind, die Gesundheit und die Freiheit unserer Mitglieder nötigenfalls mit den selben primitiven Mitteln zu sichern, die unserem Opfer angedroht worden sind. Gezeichnet reptar, Verteidigungsminister der MOA am 20.1.1999